Richter und Ristenbieter am Ende ganz vorn

Der Endurance Day 2010 ist Geschichte und wieder einmal war das Ganze eine Herausforderung für alle Beteiligten. Schon am Freitagmittag, punkt 12 Uhr hatten sich die Piloten in den Quad- und ATV-Klassen daran gemacht, ihre große Schlacht zu kämpfen. Auf die Fahrer warteten zwölf lange Stunden auf der Strecke "Am Österreicher" in der Nähe von Torgau, wo der Endurance Day auch im vergangenen Jahr schon zu Gast war.


Gefahren wurde in vier Klassen. In der Twin Class gingen zwei Starter mit zwei Quads oder ATV ins Rennen, in der Tripple Class starteten drei Fahrer auf drei Maschinen, in der Prestige Class waren bis zu drei Starter erlaubt, die allerdings mit einem Quad über die Runden kommen mussten. Etwas besonderes ist natürlich wieder die Iron Man-Klasse, in der ein Fahrer mit einem Quad gegen die Uhr, die Müdigkeit und die Konkurrenz kämpft.
Bei den Iron Man waren immerhin 27 Fahrer ins Rennen gegangen und ein ganz heißer Kandidat auf den klassensieg war natürlich wieder Michael Grimm. Der Suhler hatte schon im letzten Jahr diese Klasse überlegen gewonnen und wollte seinen Titel auch wieder verteidigen. Und das sollte am Ende auch gelingen. Zwar lag Grimm zwischenzeitlich einmal auf dem zweiten Platz, doch einmal mehr konnte sich der Thüringer am Ende gegen die Konkurrenz durchsetzen und das letztlich sogar mit einem Vorsprung von vier Runden, womit Grimm rechnerisch fast eine Stunde auf die Konkurrenz heraus gefahren hatte. Zweiter wurde Andy Lucke, Platz drei ging an Andre Sitzler.


In der Prestige Class war es vom Start weg das RMX Racing Team, dass den Ton angab. Florian Meier, Andreas Rosenlöcher und Kevin Ristenbieter zogen ihre Runden und ließen der Konkurrenz dabei nicht wirklich eine Chance. Zum Ende der zwölf Stunden konnten es die drei dann ruhig angehen lassen. Im Ziel hatte das Team neun Runden Vorsprung. Platz zwei ging an Paul und Georg Gehrlicher und deren Teamkollegen Stephan Gesslein, den dritten Platz holten sich Steffen Koj und Dragan Babev.
In der Triple Class ging es dagegen bis zum Schluss richtig spannend zu und es gab im Ziel keinen so großen Abstände der ersten drei Teams, wie in den anderen Klassen. Letztlich setzten sich Steffen Metz, Ludwig Bareiß und Andre Saam durch. Sie gewannen mit einer Runde Vorsprung vor Torsten Wiedemeyer, Bernhard Welslau und Frank Geiling. Der dritte Platz ging an Dieter und Kai Fröhner und ihren Teamkollegen Maik Haustein. Die drei hatten den zweiten Platz nach zwölf Stunden um gerade einmal zehn Sekunden verpasst.



In der Twin-Class waren Nico Richter und Kevin Ristenbieter von Beginn an als klare Favoriten unterwegs. Und trotz einiger technischer Probleme wurden sie dieser Rolle auch gerecht. Auch der Umstand, dass man ab Rennhalbzeit nur noch mit einem Quad unterwegs war, sollte letztlich nichts daran ändern, dass Richter und Ristenbieter nicht nur den Klassensieg holten, sondern auch die Overall-Wertung gewinnen konnten. Platz zwei mit zwei Runden Rückstand ging an Rene Staab und Manuel Kraft, Danny Jentsch und Andre Nowoisky sicherten sich den dritten Podiumsplatz

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